Heinz-Wette in der Schweiz: wer sie anbietet und was 57 Wetten wirklich kosten

Updated Oktober 2026
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Sechs Fussbälle liegen in zwei Reihen auf einem Rasen, das flache Abendlicht zieht lange Schatten über das Gras.

Ein Einsatz von CHF 1 pro Linie klingt nach einem Franken. Auf einem Wettschein, der als Heinz-Wette abgegeben wird, stehen davon 57. Zwischen dieser Zeile und dem, was am Ende vom Konto abgebucht wird, liegt der ganze Unterschied zwischen einer Kombiwette und einer Systemwette — und in der Schweiz liegt dazwischen zusätzlich ein Rechtsrahmen, der den Kreis der Anbieter auf zwei Namen schrumpfen lässt.

Die 57 Einzelwetten einer Heinz-Wette setzen sich aus 15 Doppelwetten, 20 Dreierwetten, 15 Vierfachwetten, 6 Fünffachwetten und 1 Sechsfachwette zusammen.

Stand: Oktober 29, 2026, geprüft gegen die Spielregeln von Sporttip und Jouez Sport sowie gegen die Bewilligungs- und Sperrlisten-Angaben der Gespa.

Was eine Heinz-Wette ist: sechs Auswahlen, 57 Wetten, 63 Linien

Eine Heinz-Wette deckt alle Kombinationen ab, die sich aus sechs Auswahlen ab dem Doppel bilden lassen. Einzelwetten auf die sechs Auswahlen sind nicht enthalten — genau darin unterscheidet sie sich von einem Wettschein, auf dem sechs Einzelwetten und ein Sechser stehen. Wer eine Voraussage richtig hat und die anderen fünf falsch, hat bei einer Heinz-Wette nichts gewonnen; die einzelne richtige Auswahl trägt hier keinen Ertrag.

Ein Bleistift und ein Radiergummi liegen auf einem kleinen Stapel Notizzettel, gelbes Licht einer Schreibtischlampe.
Eine Heinz-Wette ist eine Systemwette auf 6 Auswahlen, die aus 57 einzelnen Wetten besteht.

Die 57 Einzelwetten verteilen sich auf fünf Gruppen:

Die 57 ist keine runde Zahl, die sich ein Marketingleiter ausgedacht hat. Sie ist die Summe der Zweier-, Dreier-, Vierer-, Fünfer- und Sechser-Kombinationen aus sechs Elementen, und deshalb heisst die Wette im angelsächsischen Sprachraum auch Heinz 57. Von den sechs Auswahlen existieren mathematisch 63 Kombinationen, wenn man die sechs Einzelwetten mitzählt — die Heinz-Wette lässt sie weg und zahlt damit 57 Linien ab. Wer die sechs Einzelwetten zusätzlich auf den Schein setzt, spielt dieselben Auswahlen zweimal, in zwei verschiedenen Wettarten, mit zwei verschiedenen Sicherheitsniveaus.

Ob eine solche Wette überhaupt möglich ist, entscheidet in der Schweiz nicht das Bauchgefühl, sondern eine Liste. Über die sechs aufeinander aufbauenden Mehrfachwetten, die eine Heinz-Wette ausmachen, gibt es keinen Verhandlungsspielraum: Es sind entweder alle 57 Linien oder keine.

Was 57 Linien kosten: der Heinz-Wette-Rechner, der keiner sein muss

Die Kostenfrage ist die einzige, die sich ohne Quote beantworten lässt. Wer CHF 1 pro Linie einsetzt, bindet CHF 57. Bei CHF 2 pro Linie sind es CHF 114, und das ist kein Bonus, der später zurückkommt, sondern Geld, das im Moment des Absendens weg ist. Die Quoten entscheiden erst danach darüber, was zurückfliesst — und zwar erst dann, wenn mindestens zwei der sechs Voraussagen stimmen. Ein einziger Treffer zahlt bei einer Heinz-Wette gar nichts aus, die fünf Linien, die auf dieser einen Voraussage aufbauen, sind verloren wie die anderen 52.

Hier liegt der eigentliche Kostentreiber, und er ist unauffällig. Bei einer Kombiwette bezahlt man das Risiko in der Quote: Weniger Linien bedeuten mehr Ausschlag pro Treffer. Bei einer Systemwette bezahlt man es in der Menge. Die Heinz-Wette streut das Risiko über 57 Wetten — sie vervielfacht aber auch den Einsatz, ohne dass sich an der Trefferwahrscheinlichkeit der einzelnen Auswahl etwas ändert. Wer CHF 57 einsetzt und CHF 5 zurückbekommt, hat nicht verloren, weil die Wette kompliziert war, sondern weil 57-mal derselbe Ein-Frank-Fehler passiert ist.

Rechnen wir es an einem Beispiel durch, das ausdrücklich keine Quotenempfehlung ist, sondern nur zeigt, wie sich die Summen aufbauen: drei Voraussagen mit den Dezimalquoten 1.50, 2.00 und 2.50. Eine Dreierwette aus diesen drei Quoten multipliziert sich zu 7.50. Bei CHF 1 pro Linie bringt diese eine Linie CHF 7.50 zurück, davon CHF 6.50 Nettogewinn. Eine Vierfachwette aus denselben drei Auswahlen gibt es nicht — die vierte müsste dazukommen. Das ist die Stelle, an der viele eigene Rechnungen kippen: Eine Heinz-Wette verlangt sechs Auswahlen. Aus drei Auswahlen entstehen nur Doppel- und Dreierwetten, aus vier Auswahlen elf Linien (6 Doppel, 4 Dreier, 1 Vierer), und aus fünf Auswahlen 26 (10 Doppel, 10 Dreier, 5 Vierer, 1 Fünfer). Die Linienzahl hängt allein an der Zahl der Auswahlen, nicht an der Zahl der Quoten, die man gerade zur Hand hat.

Was das Beispiel trotzdem leistet, ist eine Bandbreite. Läuft alles wie erhofft und gewinnen alle sechs Auswahlen, zahlt eine Heinz-Wette alle 57 Linien aus; das ist bei weitem der seltenste Verlauf. Gewinnen vier von sechs, bleiben Dreier-, Vierer- und Fünfer-Linien übrig und alle Doppel, in denen einer der beiden falsch war, fallen weg. Gewinnen nur zwei, bleibt eine einzige Doppelwette übrig — bei CHF 57 Einsatz und einer Quote von 2.10 auf dieser einen Linie sind das CHF 2.10 zurück. Die Wette hat dann mehr als das Neunfache ihres Rückflusses gekostet. Genau diese Bandbreite, von der einen überlebenden Linie bis zum Volltreffer, ist der Grund, weshalb ein Heinz-Rechner nichts prognostiziert: Er kann nur ausrechnen, was passiert, wenn eine bestimmte Zahl von Auswahlen aufgeht — nicht, wie wahrscheinlich das ist.

Wer den Gesamteinsatz nicht ausrechnen will, muss sich vor dem Absenden nur eine Frage stellen: Würde ich dieselben sechs Auswahlen auch dann noch interessant finden, wenn ich das 57-Fache meines geplanten Einsatzes darauf verwette? Lautet die Antwort nein, ist eine Kombiwette auf zwei bis drei der Auswahlen die ehrlichere Wette.

Rechtslage in der Schweiz: zwei Veranstalter und eine geschlossene Liste

Sportwetten sind in der Schweiz ein Grossspiel und fallen unter das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit dem 1. Januar 2019). Die Aufsicht liegt bei der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern, die auf dem Geldspielkonkordat beruht. Nicht die ESBK — die prüft Casinos, und nur Casinos. Eine Bewilligung besteht aus zwei Teilen, einer Veranstalterbewilligung und einer Bewilligung pro Spiel; sie gilt, wie das Gesetz es ausdrückt, nur in der Schweiz.

Ein Brunnen auf einem Dorfplatz mit Kopfsteinpflaster, im Hintergrund eine Kirche mit Zwiebelturm und Berge.
Bei Sporttip beträgt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1'000 und für eine Systemwette CHF 10'000.

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Es gibt also keine Liste weiterer bewilligter Anbieter, weil es keine gibt. Wer Sportwetten in der Schweiz veranstalten will, muss einer dieser beiden sein.

Brand Bewilligung in der Schweiz Veranstalterin / Veranstalter bzw. gemeldete Bewilligung
Swisslos Sporttip Ja, Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS (SR 935.51), Aufsicht Gespa SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel
Loterie Romande Jouez Sport Ja, Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS (SR 935.51), Aufsicht Gespa Société de la Loterie de la Suisse Romande, Lausanne
Rainbet Keine Schweizer Bewilligung Keine anerkannte Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz
BassBet Keine Schweizer Bewilligung Keine anerkannte Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz
Pribet Keine Schweizer Bewilligung Keine anerkannte Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz
Rabona Keine Schweizer Bewilligung Keine anerkannte Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz
GG.BET Keine Schweizer Bewilligung Keine anerkannte Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz
BetLabel Keine Schweizer Bewilligung Keine anerkannte Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz
Bettilt Keine Schweizer Bewilligung Keine anerkannte Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz
N1 Bet Keine Schweizer Bewilligung Keine anerkannte Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz

Die zwei Bewilligungen teilen das Land in zwei Gebiete. Swisslos führt Sporttip im Vertragsgebiet, das die Kantone Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug und Zürich umfasst, dazu den Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; sie nennt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende. Ein Online-Konto gibt es nur für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, und praktisch bedeutet das Wohnsitz im Gebiet des jeweiligen Veranstalters. Wer in Zürich wohnt, kann kein Jouez-Sport-Konto eröffnen; wer in Genf wohnt, kein Sporttip-Konto. Zwei Anbieter, zwei Landkarten, kein Überschneidungsbereich.

Diese Zweiteilung ist die härteste Kostenposition der ganzen Angelegenheit, und sie ist keine Gebühr, sondern eine Wahl. Bei zwei Anbietern gibt es keinen Preiswettbewerb um die Marge. Man nimmt, was das eigene Kantonsgebiet hergibt, oder man nimmt ein ausländisches Angebot mit ganz anderen Bedingungen. Wenn in Foren von den «besten Heinz-Wettanbietern der Schweiz» die Rede ist, ist die Auswahl für die meisten Leserinnen und Leser daher effektiv eins gross, nicht zwei.

Zugelassen ist zudem nur, was auf einer geschlossenen Liste steht. Die Gespa führt die Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten, die bewilligt sind (Liste in der Version vom 10. September 2026). Qualifikationsrunden fallen nur darunter, wenn sie aufgeführt sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie aufgeführt sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podest entscheidet. Wetten auf Trainingsläufe sind ausgeschlossen. Die Liste enthält keine Corner- und Kartenmärkte und keine Esport-Sektion. Sportwetten sind ohnehin nur auf Sportereignisse möglich; Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind nicht erlaubt. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt.

Daraus folgt etwas, das viele bei der Suche nach einem Heinz-Anbieter nicht erwarten: Ein Systemwetten-Rechner nützt wenig, wenn die möglichen Auswahlen fehlen. Die Liste entscheidet, auf welche Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten überhaupt gesetzt werden darf, und wer eine Heinz-Wette aus sechs Auswahlen bauen will, braucht sechs Ereignisse, die alle auf dieser Liste stehen. Wer auf ausländischen Seiten nach zusätzlichen Ligen sucht, verlässt damit den bewilligten Rahmen — nicht nur formal, sondern mit Folgen: Ein ausländisches Angebot hat keine Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz, und ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung ist nicht an das Sperrregister angeschlossen und unterliegt keiner Schweizer Aufsicht.

Wer Heinz-Wetten anbietet und mit welchen Einsatzgrenzen

Systemwetten führt in der Schweiz nur, wer eine Bewilligung hat — Sporttip und Jouez Sport. Die Grenzen unterscheiden sich deutlich, und sie sind die eigentliche Vergleichsgrösse für einen Systemwetter.

Bei Sporttip beträgt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000. Die Untergrenze von CHF 1 ist der Grund, weshalb sich die oben durchgerechnete Heinz-Wette zu CHF 57 Gesamteinsatz ergibt: sechs Auswahlen, 57 Linien, eine Linie pro Franken. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Eine Heinz-Wette über CHF 10’000 Gesamteinsatz lässt sich also gar nicht abgeben — was bei CHF 175 pro Linie der Fall wäre. Die Obergrenze ist damit vor allem eine Bremse gegen genau den Reflex, den eine Systemwette auslöst: Der Einsatz wächst, ohne dass die Wette als Ganzes grösser aussieht.

Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3 und für Multiples CHF 2. Der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten liegt bei CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Ein Wettschein mit Multiples unterscheidet sich von einer einzelnen Kombiwette, und für eine Heinz-Wette ist die Obergrenze pro Multiple die relevantere Zahl: Wer bei CHF 2 pro Linie spielt, liegt mit CHF 114 Einsatz weit darunter, wer bei CHF 100 pro Linie spielt, sprengt sie.

Der Vergleich der beiden ist keine Geschmacksfrage. Sporttip lässt den einzelnen Schein bis CHF 10’000 zu und den Mindesteinsatz bei CHF 1, was kleine Heinz-Wetten mit einem Franken pro Linie erst möglich macht. Jouez Sport verlangt online mindestens CHF 2 pro Linie, was den Einstieg in eine Heinz-Wette auf CHF 114 verdoppelt — und damit die Hürde für alle, die die Wette erst einmal ausprobieren wollen, schlicht verdoppelt. Wer die Mechanik mit sechs echten Auswahlen testen will, ohne CHF 114 zu binden, dem bleibt nur der Verkaufsstellen-Einsatz von CHF 3 pro Multiple, und der ist höher, nicht tiefer.

Die Anbieter im Vergleich: von Swisslos bis zu den Marken ohne Schweizer Bewilligung

Zehn Marken stehen in dieser Reihenfolge zur Bewertung, und die Reihenfolge ist keine Rangliste der Qualität. Sie bildet ab, was rechtlich zwei völlig verschiedene Gruppen sind: die zwei bewilligten Veranstalter, die das Land unter sich aufteilen, und acht ausländische Marken, die von Schweizer Spielenden angetroffen werden, aber keine Bewilligung nach BGS haben. Ein Bewilligungsstatus ist kein Nebensatz in einer Betreiberangabe. Bei den beiden Schweizer Veranstaltern hängt an der Bewilligung der Spielerschutz, das Sperrregister, die geschlossene Liste der zulässigen Wettarten und das steuerliche Verfahren. Bei den acht übrigen hängt daran nichts, was vor Schweizer Recht Bestand hätte.

Swisslos Sporttip: die Schweizer Bewilligung mit einem Vertragsgebiet von 19 Kantonen plus Tessin und Liechtenstein

Sporttip ist eine der beiden bewilligten Veranstaltungen und wird von der SWISSLOS Interkantonalen Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel betrieben; das Unternehmen veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019, und der Sportwetten-Zweig läuft unter dem Namen Sporttip. Die Bewilligung ist eine Veranstalter- und Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz unter Aufsicht der Gespa.

Das Vertragsgebiet ist gross, aber nicht das ganze Land: 19 Deutschschweizer Kantone, dazu der Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Für einen Systemwetter ist das die entscheidende Information, denn an dieses Gebiet ist auch das Online-Konto gekoppelt. Für die Registrierung braucht es mindestens 18 Jahre und Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet; es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft — ein Vorgang, der sich nicht mit einem Fantasienamen und einer erfundenen Adresse abkürzen lässt. Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten.

Die Einsatzgrenzen — CHF 1 bis CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombinationswette, CHF 10’000 pro Systemwette — machen Sporttip zum einzigen der beiden Veranstalter, bei dem eine Heinz-Wette mit CHF 1 pro Linie und einem Gesamteinsatz von CHF 57 tatsächlich abgeschickt werden kann. Innerhalb dieser Grenzen gibt es einige Funktionen, die auf eine Heinz-Wette einwirken: Der Kombiboost gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen, wobei Einsatz und Gewinnerhöhung limitiert sind. Quotenboosts gelten dagegen nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine einzige Voraussage, Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz; beide sind pro Wettendem nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung begrenzt, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Die Kombiboost-Staffel ist die interessantere für einen Heinz-Wetter, weil sie Systemwetten ausdrücklich einschliesst — sie verlangt aber vier Voraussagen ab Quote 1.50, und wer fünf Auswahlen mit Quote 1.20 zusammenstellt, bekommt nichts.

Cash-Out gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann jederzeit geändert werden. Bei einer Heinz-Wette heisst «vollständiges Cash-Out»: Alles oder nichts, ein Ausstieg aus den fünf am schlechtesten laufenden Linien ist nicht vorgesehen.

Ein paar Regelungen betreffen eine Systemwette unmittelbar. Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung lassen sich nur über die Bet-Builder-Funktion kombinieren; nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Bei Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird; Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Roter Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. In einer Heinz-Wette ist eine Linie mit Quote 1.00 keine Kleinigkeit: Sie zählt nicht als gewonnen, sie zählt als neutral — und je nach Konstellation trägt sie eine Doppelwette, in der die andere Seite gewinnt, trotzdem zum Rückfluss bei. Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn, bei einem Turnier im Rahmen des Turniers, nachgeholt, ist die Wette ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00. Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal Gesamtquote, wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Ein Hinweis zum Vergleich, der in der Diskussion um Systemwetten fast immer untergeht: Beträgt die Quote einer Kombination exakt 1.00, bekommt man seinen Einsatz gerade zurück — kein Gewinn, aber auch kein Totalverlust der Linie.

Der Spielerschutz funktioniert bei Swisslos über eine Kombination, die man einmal verstehen muss. Vor der ersten Teilnahme an Sporttip müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und unter 21 Jahren von CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Der Zugang lässt sich produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf; eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein.

Fazit zu Sporttip: Für eine Heinz-Wette ist Sporttip in den meisten Fällen der einzige realistische Ort — der Mindesteinsatz von CHF 1 pro Linie macht den Einstieg zu CHF 57, die Systemwetten-Obergrenze von CHF 10’000 lässt grosszügig Raum, und der Kombiboost schliesst Systemwetten ausdrücklich ein. Der Preis dieser Bequemlichkeit steht in der Quote selbst: Bei zwei bewilligten Anbietern gibt es keinen Anlass, die Marge über einen Cent zu drücken, und wer die Verlustlimiten vor der ersten Teilnahme setzen muss, setzt sie ohne Quotenvergleich. Das ist der eigentliche Kompromiss — Schutzregeln und Wettbewerbsarmut sind hier dasselbe Paket.

Loterie Romande Jouez Sport: zweiter bewilligter Veranstalter, höherer Einstieg, engere Grenze

Jouez Sport ist die Sportwetten-Marke der Loterie Romande, der Société de la Loterie de la Suisse Romande, und wie Sporttip eine Veranstaltung mit Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS unter Aufsicht der Gespa. Das Gebiet sind die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Loterie Romande nennt als Kontaktadresse die Avenue de Provence 14 in 1001 Lausanne, 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende. Wer im Wallis oder in Genf wohnt, für den ist Jouez Sport der Schweizer Zugang — wer in Basel wohnt, hat gar keinen.

Der Mindesteinsatz online liegt bei CHF 2, in Verkaufsstellen bei CHF 3, für Multiples bei CHF 2. Der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten beträgt CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Zwei Zahlen mit Folgen. Erstens: Eine Heinz-Wette mit sechs Auswahlen bei CHF 2 pro Linie kostet CHF 114 — das ist die Einstiegsgrösse in der Westschweiz, und sie ist doppelt so hoch wie bei Sporttip. Zweitens: Die Grenze von CHF 7’500 pro Multiple-Schein deckelt eine Heinz-Wette bei rund CHF 131 pro Linie. Wer 57 Linien zu CHF 131 zusammenzählt, ist am Anschlag; darüber hinaus geht es in dieser Spielform nicht.

Die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss bei Jouez Sport mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen; eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Das ist die zweite Einschränkung, die für einen Systemwetter zählt: Eine Heinz-Wette besteht aus 57 Kombinationen bis hinauf zur Sechserwette, und der Gewinn jeder einzelnen Linie fällt unter die Gewinngrenzen. Wer alle sechs Auswahlen mit hohen Quoten trifft, läuft auf einen Gesamtrückfluss zu, der über einen Multiple-Schein abgerechnet wird und deshalb an der Millionengrenze aufhört.

Fazit zu Jouez Sport: Wer im Westschweizer Gebiet wohnt, bekommt hier einen vollwertigen bewilligten Zugang mit sauber geregeltem Schutz — aber das Ausprobieren kostet hier CHF 114 statt CHF 57, und die Mehrfach-Obergrenze zählt die Gesamtsumme des Scheins, nicht die Linie. Eine Heinz-Wette mit 57 Linien ist deshalb in der Westschweiz vor allem eine Wette mit einem festen Mindestbudget, nicht eine Wette, die man mal eben mit einem Franken ausprobiert.

Rainbet: ohne Schweizer Bewilligung, und damit ohne Schweizer Spielerschutz

Rainbet hat keine Schweizer Bewilligung; nur Swisslos und Loterie Romande dürfen Sportwetten in der Schweiz veranstalten. Eine ausländische Bewilligung hat keine Wirkung in der Schweiz, und Rainbet ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, was konkret heisst: Wer sich bei Rainbet selbst sperrt, sperrt sich nicht in der Schweiz. Es gibt keine Schweizer Aufsicht und keinen Schweizer Rechtsweg. Die Gespa kann Domains solcher Anbieter auf die Sperrliste setzen, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS sperren.

Ein Heinz-Wetter trifft bei Rainbet auf eine Umgebung, in der keine Verlustlimiten vorgeschrieben sind, keine geschlossene Liste der zulässigen Wettarten existiert und keine Schweizer Aufsichtsbehörde Beschwerden prüft. Die Kosten dieser Freiheit sind keine Gebühren, sondern Forderungen, die im Streitfall ins Nichts laufen. Wer Sportwetten nach Schweizer Regeln sucht, ist hier am falschen Ort — nicht weil die Wette anders wäre, sondern weil das Reglement dahinter ein anderes ist.

Fazit zu Rainbet: Für Leser ausserhalb des Swisslos- und des Loterie-Romande-Gebiets ist Rainbet keine Alternative mit Schweizer Schutz, sondern ein Anbieter, bei dem die Bezeichnung «bewilligt» nichts bedeutet, was sich in der Schweiz durchsetzen liesse.

BassBet: ausländisches Angebot ohne Bewilligung nach BGS

BassBet hat keine Schweizer Bewilligung. Es gelten dieselben Folgepunkte wie bei Rainbet: keine Anbindung an das Schweizer Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, mögliche Aufnahme auf die Gespa-Sperrliste. Eine Bewilligung aus einem anderen Land hat in der Schweiz keine Gültigkeit, und es gibt keine Stelle, die BassBet gegenüber einem Wettenden in der Schweiz zur Rechenschaft ziehen könnte.

Was das für eine Heinz-Wette heisst, ist eine Frage der Erwartung. Auf einem solchen Angebot mag eine andere Ligenauswahl stehen als auf der Gespa-Liste, und ein Systemwettenrechner mag mehr Sportarten anzeigen, als in der Schweiz erlaubt sind. Nur ist nichts davon mit Schweizer Spielerschutz oder Schweizer Aufsicht hinterlegt. Wer bewusst ausserhalb des bewilligten Rahmens spielt, sollte das als bewusste Entscheidung treffen und nicht als Fund eines besseren Angebots.

Fazit zu BassBet: Die Marke bleibt in dieser Übersicht als ein Beispiel dafür stehen, was «ohne Schweizer Bewilligung» praktisch bedeutet — ein Angebot, dessen Durchsetzung gegenüber Schweizer Stellen an der fehlenden Bewilligung scheitert.

Pribet: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Sperrregister

Pribet hat keine Schweizer Bewilligung. Eine Veranstalter- oder Spielbewilligung nach BGS hat Pribet nicht, und die Kontrolle über Zugang und Limits, die bei Swisslos und der Loterie Romande gesetzlich vorgeschrieben ist, findet hier nicht statt. Eine selbst gewählte Spielpause wirkt nicht im Schweizer Register, und eine Sperre im Schweizer Register wirkt nicht bei Pribet.

Für eine Heinz-Wette bedeutet das vor allem eines: Die 57 Linien werden in einem Umfeld abgerechnet, in dem der Veranstalter die Bedingungen einseitig setzt und keine Schweizer Aufsichtsbehörde über eine Beschwerde entscheidet. Die Verlustlimiten, die ein bewilligter Schweizer Veranstalter vor der ersten Teilnahme verlangen muss, fehlen hier vollständig.

Fazit zu Pribet: Wer die hohe Zahl von 57 Linien als Reiz empfindet, sollte sie gerade auf einem Angebot ohne Bewilligung nicht spielen — nicht wegen eines Rechtsformalismus, sondern weil der Schutzmechanismus, der den Gesamteinsatz bändigen soll, hier nirgends vorgeschrieben ist.

Rabona: ausländische Marke, keine Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz

Rabona gehört zu den acht Marken in dieser Übersicht, die keine Schweizer Bewilligung haben. Dieselben Merkmale wie bei den anderen ausländischen Anbietern: keine Anbindung an das Sperrregister, keine Schweizer Aufsicht, keine Schweizer Rechtsschutzmöglichkeit, mögliche Sperrung per DNS über die Sperrliste der Gespa.

Wer sich dort eine Heinz-Wette aufbaut, tut das ohne die geschlossene Liste der zulässigen Wettarten und ohne das Registrierungsverfahren mit Adressabgleich, das die bewilligten Veranstalter verlangen. Die Wette selbst bleibt dieselbe Rechenaufgabe mit 57 Linien; die Regeln drumherum nicht.

Fazit zu Rabona: Das Angebot bleibt im Vergleich auf seine Funktion reduziert — eine Marke ohne Bewilligung nach BGS, deren Bedingungen Schweizer Wettende mangels Durchsetzungsweg allein aus den eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen kennen.

GG.BET: ohne Schweizer Bewilligung im Vergleichsfeld

GG.BET hat keine Schweizer Bewilligung. Es gilt auch hier: ausländische Bewilligung ohne Wirkung in der Schweiz, kein Anschluss an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, mögliche Aufnahme auf die Sperrliste.

Die praktische Frage bei einer Systemwette auf einem solchen Angebot ist nicht, ob es sie gibt, sondern zu welchen Bedingungen sie abgerechnet wird und wer sie im Streitfall prüft. Auf diese Frage gibt es bei GG.BET keine Schweizer Antwort. Wer die Wette dennoch dort abgibt, sollte die eigenen Bedingungen vorher lesen — und das nicht als Alibi, sondern als die einzige Grundlage, die zählt.

Fazit zu GG.BET: Für die Suche nach einem bewilligten Heinz-Wettanbieter trägt die Marke nichts bei; sie erweitert das Vergleichsfeld um eine Option, bei der die Schweizer Schutzmechanismen nicht greifen.

BetLabel: ohne Bewilligung nach Schweizer Recht

BetLabel hat keine Schweizer Bewilligung und fällt damit unter dieselbe Gruppe wie die übrigen ausländischen Marken dieser Übersicht. Keine Schweizer Aufsicht, kein Schweizer Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, mögliche DNS-Sperre.

Ein Vergleich mit den bewilligten Veranstaltern ist bei BetLabel auf die Produktseite beschränkt: Systemwetten kennt der Markt überall, die Schweizer Bewilligung kennt nur einer. Für eine Heinz-Wette ändert das die Rechenoperation nicht — es ändert, wer bei Problemen zuständig ist.

Fazit zu BetLabel: Die Marke steht hier als Vergleichsgrösse, nicht als Empfehlung; wer Schweizer Schutz sucht, findet ihn bei den zwei bewilligten Veranstaltern.

Bettilt: keine Schweizer Bewilligung, gleiche Folgenlage

Bettilt hat keine Schweizer Bewilligung; eine ausländische Bewilligung hat in der Schweiz keine Wirkung. Damit fehlt es an der Anbindung an das Sperrregister, an Schweizer Aufsicht und an einem Schweizer Rechtsweg, und die Domain kann auf die Sperrliste der Gespa kommen.

Wer dort eine Heinz-Wette spielt, spielt 57 Linien in einem Rahmen, den keine Schweizer Regulierungsbehörde prüft. Das ist kein Detail am Rand eines Angebots, sondern die Eigenschaft, die über den ganzen Rest entscheidet.

Fazit zu Bettilt: Ohne Bewilligung nach BGS bleibt die Marke ein ausländisches Angebot unter vielen — sichtbar für Schweizer Spielende, aber ohne jeden Anspruch, der sich in der Schweiz durchsetzen liesse.

N1 Bet: ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung

N1 Bet beschliesst diese Übersicht und steht wie die sieben Marken vor ihm ohne Schweizer Bewilligung da. Die Veranstaltung von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist strafbar, und zwar für den Veranstalter, nicht für den Spielenden — die Spielenden werden nach schweizerischer Rechtsauffassung nicht bestraft. Das nimmt der Sache aber nicht die Konsequenz, denn in einem Verfahren gegen den Anbieter können Einsätze und Gewinne eingezogen werden, und es besteht kein Schutz und keine Fairplay-Kontrolle.

Für einen Systemwetter ist das die unangenehmste Konstellation: 57 Linien, ein Gewinn, der theoretisch hoch wäre, und kein Weg, ihn gegenüber einem Veranstalter durchzusetzen, der in der Schweiz nichts zu befürchten hat. Die Wette mag dort besser aussehen; der Fall, in dem man sich auf sie verlassen müsste, ist der Fall, in dem das Konstrukt auseinanderfällt.

Fazit zu N1 Bet: Bleibt als letzter Eintrag ein Beispiel für die Gruppe, deren gemeinsames Merkmal die fehlende Bewilligung ist — und damit der Punkt, an dem die Suche nach einem Schweizer Heinz-Anbieter für die meisten endet.

Was das alles zusammen kostet: eine Rechnung und zwei Grenzen

Die Frage, die über einer Heinz-Wette steht, ist nicht, ob sie sich lohnt, sondern ob man ihr Budget verstanden hat. Wer sechs Auswahlen einzeln mit CHF 1 spielt, setzt CHF 6. Wer dieselben sechs Auswahlen als Kombiwette mit CHF 1 spielt, setzt CHF 1. Wer sie als Heinz-Wette mit CHF 1 pro Linie spielt, setzt CHF 57. Dazwischen liegen keine zusätzlichen Gewinnmöglichkeiten, die eine dieser drei Varianten objektiv überlegen machen würden. Es liegen unterschiedliche Ausschläge und unterschiedliche Gesamteinsätze dazwischen, und die Wahl hängt davon ab, wie viel man bereit ist, auf einmal zu binden.

Wer eine Zahl als Anhaltspunkt braucht: Bei einem Gesamteinsatz von CHF 57 ist die Schmerzgrenze nicht der Totalverlust, sondern der Halbtreffer. Zwei richtige Auswahlen von sechs, das ist bei einer Heinz-Wette im schlechteren Fall eine einzige überlebende Doppelwette. Vier richtige Auswahlen bringen dagegen Dreier-, Vierer- und Fünferlinien und können den Einsatz wieder einfahren. Wie häufig welche Konstellation eintritt, lässt sich aus einer Quote nicht ablesen; genau deshalb ist die Wette keine Empfehlung, sondern ein Rechenmodell mit Bandbreite.

Wo die Grenzen liegen, steht im Regelwerk der beiden Veranstalter, und sie wirken auf verschiedene Weise: Bei Sporttip begrenzen die CHF 10’000 pro Systemwette die Grösse des einzelnen Scheins, bei Jouez Sport begrenzen die CHF 7’500 pro Multiple-Schein die Gesamtsumme. Wer CHF 3 pro Linie spielt, merkt davon nichts. Wer CHF 200 pro Linie anpeilt, merkt davon sehr viel — und findet bei Sporttip die individuelle Verlustlimite daneben, die vor der ersten Teilnahme gesetzt werden muss.

Die zweite Grenze betrifft nicht das Angebot, sondern die Person. Bei Swisslos liegt die Obergrenze der Verlustlimite bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000, und eine Erhöhung wirkt erst nach 72 Stunden. Bei zwei Teilnehmern am Markt gibt es keinen zweiten Anbieter, bei dem man eine soeben gesenkte Limite schneller wieder nach oben bringen könnte.

Spielerschutz: Verlustlimiten, Sperrregister und wer bei einem Problem anruft

Weil eine Heinz-Wette viele Einzelwetten bündelt, wächst der Gesamteinsatz nicht linear mit der Zahl der Auswahlen, sondern über eine Kombinationsformel — bei sechs Auswahlen verdreissigfacht sich der Einsatz, bei sieben Auswahlen verdoppelt er sich gegenüber der Heinz-Wette noch einmal auf 120 Linien. Deshalb ist die Verlustlimite bei einer Systemwette keine Formalität, sondern der einzige Mechanismus, der den Gesamteinsatz unabhängig von der Zahl der Linien begrenzt.

Das Schweizer Recht setzt die Grenze nicht fest, es verpflichtet den Veranstalter, eine zu verlangen: Er muss einen oder mehrere Höchstwerte für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste fordern. Eine Senkung wirkt sofort, eine Erhöhung nach Gesetz nach 24 Stunden — Swisslos und die Loterie Romande wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. In der Schweiz gibt es keine gesetzlich festgeschriebene Einzahlungsobergrenze.

Das Sperrsystem funktioniert zweistufig. Eine übermässig verschuldete oder spielsuchtgefährdete Person kann gesperrt werden, und eine freiwillige Selbstsperre wird in einem Register der gesperrten Personen geführt, das alle Anbieter einsehen. Eine Swisslos-Sperre bezieht sich auf ein Produkt und läuft auf eine Frist von 1 bis 180 Tagen; eine unbefristete Spielsperre wird schweizweit eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre lässt sich erst nach drei Monaten wieder aufheben, und dabei ist eine Fachstelle beteiligt. Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Ausgeschlossene und minderjährige Spieler haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.

Eine Zahl, die man kennen sollte, weil sie die Wirkung von Kontrollen im Alltag relativiert: Bei Testkäufen der Gespa im Jahr 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47.5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Eine Verkaufsstelle ist deshalb kein Kontrollpunkt, an dem sich der Altersnachweis von selbst erledigt.

Wer Hilfe sucht, wendet sich an die Fachstellen der Kantone; bei zwei Anbietern im Land ist der Weg kurz und bekannt. Wer ausserhalb des bewilligten Rahmens spielt, hat diesen Weg nicht — ein ausländischer Anbieter ist nicht an das Schweizer Register angeschlossen, und dort gibt es auch keine Limitenpflicht nach Schweizer Recht.

Steuern: wann ein Heinz-Gewinn steuerfrei bleibt und wann nicht

Gewinne aus einem in der Schweiz bewilligten Grossspiel, und die ESTV nennt Sportwetten ausdrücklich, sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei; besteuert wird erst, was darüber liegt. Der Bundesfreibetrag liegt ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, im Jahr 2025 lag er bei CHF 1’070’400. Der kantonale Freibetrag weicht davon ab, deshalb gilt: je nach Kanton.

Über dem Freibetrag behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein; wer den Gewinn in der Steuererklärung deklariert, bekommt sie zurück. Ein typischer Wettender gewinnt weit unterhalb dieser Grenze, und genau hier ist die entscheidende Information für eine Heinz-Wette: Sie zahlt 57 einzelne Linien aus, jede von ihnen ein eigener Gewinn, und keine davon wird den sechsstelligen Freibetrag auch nur streifen. Auf dem Gewinn einer Heinz-Wette, die in der Schweiz bei einem bewilligten Veranstalter gespielt wurde, fällt bei realistischen Grössenordnungen weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer an.

Bei Gewinnen aus ausländischen Anbietern fällt keine Verrechnungssteuer an, weil kein Schweizer Veranstalter die Auszahlung vornimmt. Dafür kann es anders kommen als erwartet: Die kantonale Steuerpraxis des Kantons Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als vollständig steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Die Aussage «steuerfrei» trifft auf einen Gewinn bei einem Schweizer Veranstalter zu und auf einen Gewinn bei einem ausländischen Anbieter nicht zwangsläufig. Wer grössere Beträge plant, klärt die eigene Situation mit der Steuerberatung oder der kantonalen Steuerverwaltung. Eine Schweizer Wettsteuer auf Einsätze gibt es nicht.

Auszahlungen und Quoten: was von 57 Linien tatsächlich ankommt

Berechnet wird der Gewinn nach der Regel Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal der Gesamtquote, die das Produkt der Einzelquoten ist. Bei einer Heinz-Wette heisst das: Jede der 57 Linien trägt ihre eigene Gesamtquote, und das ist der Grund, weshalb sich der Rückfluss nur über eine Liste aller Linien kontrollieren lässt. Sporttip rundet den Gewinnbetrag zuerst auf zwei Nachkommastellen auf und danach auf 5 Rappen genau ab. Bei 57 Linien ist das keine Nebensache: Jede Linie wird einzeln gerundet, und die Differenz zwischen Rechner und Auszahlung entsteht genau an dieser Stelle. Wer eine Heinz-Wette vorab berechnet und das Resultat nicht wiedererkennt, sollte nicht die Quote verdächtigen, sondern die Rundung nachrechnen.

Von jeder Linie behält der Veranstalter seinen Anteil über die Quotengestaltung. Über alle Linien einer Heinz-Wette multiplizieren sich diese Anteile in die Kombinationsquoten hinein, weshalb die Marge in einer Mehrfachwette stärker durchschlägt als in einer Einzelwette. Ein System, das aus 57 Wetten besteht, ist deshalb nicht nur ein grösserer Einsatz, sondern auch ein mehrfacher Weg an derselben Marge vorbei.

Ausgezahlt wird bei den bewilligten Schweizer Veranstaltern nur auf ein Zahlungskonto, das auf den Namen des Kontoinhabers lautet. Anonyme oder Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Wettangebot nicht, und eine Kreditgewährung an Spielende ist nach dem Gesetz nicht zulässig. Eine Zahlungssperre gegen unerlaubte Wettangebote kennt die Schweiz nicht — die Sperrung läuft über die Sperrliste und den DNS-Eintrag, nicht über Banken oder Kartensysteme.

Der Weg zu sechs Auswahlen: was zuerst passiert und wovon es abhängt

Wer eine Heinz-Wette zum ersten Mal spielt, geht durch eine feste Reihenfolge. Am Anfang steht das Konto, und das ist der Punkt, an dem sich alles entscheidet: Bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre und den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet, und die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis gelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Vor der ersten Teilnahme stehen die Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage an, und eine Erhöhung wirkt erst nach 72 Stunden — wer also bei einem Sporttip-Konto zu knapp anfängt und ein grösseres Budget für eine Heinz-Wette braucht, wartet drei Tage, nicht einen Nachmittag.

Danach kommt der Schein. Sechs Auswahlen müssen gefunden werden, und sie müssen auf der Gespa-Liste der zulässigen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten liegen; Corner- und Kartenmärkte fehlen dort ebenso wie eine Esport-Sektion. Einige der sechs Ereignisse dürfen zudem nicht voneinander abhängen — voneinander abhängige Ereignisse derselben Sportveranstaltung lassen sich nur über die Bet-Builder-Funktion kombinieren, und nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann die ganze Kombinationswette für ungültig erklärt und der Einsatz zurückerstattet werden. Wer sechs Auswahlen aus einer einzigen Liga zusammenstellt, sollte hier aufpassen.

Dann folgt die Entscheidung über den Einsatz pro Linie, und damit der Sprung von CHF 1 auf CHF 57. Die Wette wird abgeschickt, und ab dem ersten Anpfiff laufen die Ereignisse auseinander: Zwei Auswahlen müssen mindestens gewinnen, damit überhaupt etwas zurückfliesst. Wer einen Cash-Out nutzen will, muss bei Sporttip die ganze Wette schliessen — ein Teilausstieg existiert nicht. Und wer vergisst, dass ein Cash-Out den Kombiboost verfallen lässt, tauscht eine kleine Gewinnsicherung gegen einen Bonus ein, der bei einer Systemwette durchaus ins Gewicht fällt.

Die Kette reisst an der Stelle, an der zwei der sechs Auswahlen nicht aufgehen. Genau dafür ist der Ansatz mit den 57 Linien gebaut: Er federt den Ausfall von einer oder zwei Auswahlen ab, aber nicht, indem er den Einsatz schont — sondern indem er ihn streut. Beachten sollte man deshalb einen letzten Punkt, der oft untergeht: Beträgt die Gesamtquote einer Kombination exakt 1.00, bekommt man den Einsatz für diese Linie gerade zurück. Bei einer Wette, in der ein Ereignis abgesagt und nicht nachgeholt wird, passiert genau das, und die betroffenen Linien stehen so wieder auf dem Niveau des Einsatzes statt darüber.

Welche Wettmärkte für eine Heinz-Wette taugen

Die Heinz-Wette ist kein Markt, sondern ein Behälter. Sie nimmt sechs Voraussagen auf, und jede von ihnen stammt aus einem Ereignis, das auf der Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten steht. Was darin liegen kann, entscheidet die Liste, nicht die Fantasie des Wetterscheins: Qualifikationsrunden nur, wenn sie aufgeführt sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie aufgeführt sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podest entscheidet. Trainingsläufe sind ausgeschlossen, Corner- und Kartenmärkte erscheinen nicht, eine Esport-Sektion fehlt.

Innerhalb dieses Rahmens ist die Wahl der Wettart das eigentliche Kalkül. Ein Sieg-Auswärts-Tipp mit einer Quote um 1.50 trägt eine Dreierlinie der Heinz-Wette zu 3’375. Derselbe Tip mit einer Quote von 2.50 trägt sie zu 15’625. Für den Gesamtrückfluss ist der Unterschied gross, für die Ausfallwahrscheinlichkeit auch — und beides wird von derselben Entscheidung bestimmt. Wer sechs Favoriten nimmt, bekommt einen Volltreffer mit hoher Wahrscheinlichkeit und einen Gesamtrückfluss, der den Einsatz kaum übersteigt. Wer sechs Aussenseiter nimmt, bekommt das Gegenteil. Die Wette verstärkt nur, was man vorher gewählt hat.

Die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss bei Jouez Sport mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Das ist die untere Grenze, unterhalb derer eine Voraussage gar nicht als Kombinationsbestandteil zählt: Eine Auswahl mit Quote 1.05 trägt in der Rechnung nichts, ist aber als sechste Auswahl trotzdem nötig, um die 57 Linien zu füllen. Bei Sporttip greift der Kombiboost erst ab vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50 — wer die Staffel mitnehmen will, muss die Auswahl also nach oben statt nach unten verschieben. Bei einer Heinz-Wette, die ohnehin aus Kombinationen besteht, ist dieser Schwellenwert die konkreteste Quote, die im Regelwerk steht, und er ist ein Gegenargument gegen die sechs sicheren Favoriten: Unter 1.50 gibt es keinen Boost, gleich wie viele Linien richtig sind.

Wo Livewetten ins Spiel kommen, ändert sich eine Bedingung grundsätzlich. Bei Sporttip gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird; Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Roter Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Auf eine Heinz-Wette übertragen heisst das: Eine Live-Auswahl, die man zu spät abgibt, wird nicht storniert, sie verliert nur ihren Quotenwert — und trägt die übrigen 56 Linien nicht mehr, obwohl man CHF 1 dafür bezahlt hat. Live-Auswahlen sind damit der teuerste Bestandteil einer Heinz-Wette, gemessen an dem, was sie im Fehlerfall noch leisten.

Häufige Fragen zur Heinz-Wette in der Schweiz

Wie läuft eine Heinz-Wette ab?

Man wählt sechs Auswahlen, gibt einen Einsatz pro Linie an und alle 57 Kombinationen ab dem Doppel werden automatisch gebildet. Einzelwetten auf die sechs Auswahlen sind nicht dabei. Ausgezahlt wird je Linie mit ihrer eigenen Gesamtquote, bei Sporttip auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen abgerundet.

Wie viele Einzelwetten umfasst eine Heinz-Wette im Vergleich zur Super-Heinz-Wette?

Die Heinz-Wette hat sechs Auswahlen und 57 Linien: 15 Doppel, 20 Dreier, 15 Vierer, 6 Fünfer und 1 Sechser. Die Super-Heinz-Wette erweitert das Prinzip auf sieben Auswahlen und 120 Linien, nämlich 21 Doppel, 35 Dreier, 35 Vierer, 21 Fünfer, 7 Sechser und 1 Siebener. Der Einsatz wächst dabei stärker als die Trefferchance.

Wie hoch ist der Gesamteinsatz, wenn pro Linie ein fester Betrag gilt?

Der Gesamteinsatz ist der Betrag pro Linie mal 57. Bei CHF 1 pro Linie sind es CHF 57, bei CHF 2 pro Linie CHF 114. Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz bei CHF 1 pro Linie, was CHF 57 als kleinste Heinz-Wette ergibt; bei Jouez Sport sind es online CHF 2 pro Linie und damit mindestens CHF 114.

Wie viele der sechs Auswahlen müssen gewinnen, damit eine Heinz-Wette etwas auszahlt?

Mindestens zwei. Eine einzige richtige Auswahl genügt nicht, weil die Heinz-Wette keine Einzelwetten auf die sechs Voraussagen enthält. Bei zwei Treffern bleibt eine einzige Doppelwette übrig, alle übrigen 56 Linien fallen weg. Bei vier oder fünf Treffern überleben deutlich mehr Linien und der Gesamteinsatz kommt eher zurück.

Welche Einsatzgrenzen gelten bei Systemwetten von Sporttip?

Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1 und der Höchsteinsatz bei CHF 1’000 für eine Einzel- oder Kombinationswette; für eine Systemwette gilt eine Obergrenze von CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.

Wer darf in der Schweiz Systemwetten anbieten, und wer kontrolliert das?

Nur die zwei bewilligten Veranstalter: Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz, die Aufsicht führt die Gespa — nicht die ESBK, die nur Casinos prüft. Ausländische Marken haben keine Bewilligung mit Wirkung in der Schweiz und sind nicht an das Sperrregister angeschlossen.

Inhalt erstellt vom Team «wettenlegalch»